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Verwaltungshandeln gegen Interesse von Bürger*innen

Kleine Anfrage: KA-0930/VIII

BV Matthias Zarbock, Linksfraktion

Das Bezirksamt wird um folgende Auskunft gebeten:

An der Ecke Tino-Schwierzina-Straße/Am Steinberg nutzten täglich viele Bürger*innen einen kurzen, unbefestigten Trampelpfad auf dem Weg von der/zur Haltestelle der Straßenbahnlinie M2, der bei schlechten Witterungsverhältnissen äußerst beschwerlich war.

  1. Trifft es zu, dass das Bezirksamt, nachdem es jüngst in einer Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Öffentliche Ordnung durch Bezirksverordnete um eine Verbesserung der Situation an diesem Ort gebeten wurde, den seit Jahren herrschenden Missstand dadurch »beendete«, dass der Trampelpfad durch ein Gitter abgesperrt wurde?
  2. Wie berücksichtigte das Bezirksamt bei dieser Maßnahme, dass es hier keinen Bürgersteig zur Verbindung der Tino-Schwierzina-Straße zur Straße Am Steinberg gibt?
  3. Wie hoch waren die Kosten für die Aufstellung des Gitters und wie hoch wären die Kosten für die Ertüchtigung des Trampelpfades gewesen?
  4. Beabsichtigt das Bezirksamt auch in Zukunft in dieser Weise für »klare Verhältnisse« zu sorgen – also in diesem Fall: Fußgänger*innen auf eine unübersichtliche und nicht mit einem Bürgersteig versehene Kreuzung zu zwingen, anstatt für eine Ertüchtigung eines kaum 10 m langen Trampelpfad zu sorgen?