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Denkzeichen wird eingeweiht

Erinnerung in Prenzlauer Berg an Bertha und Herrmann Falkenberg

Erinnerung in Prenzlauer Berg an Bertha und Herrmann Falkenberg

Ein Denkzeichen in Erinnerung an Bertha Falkenberg (1876-1946), Vorsitzende des Jüdischen Frauenbundes in Berlin, erste Frau in der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und Hermann Falkenberg (1869-1936), Gründer der Liberalen Synagoge Norden in der Schönhauer Allee 162 wird am Donnerstag, dem 22. Mai 2003 um 11 Uhr an dem ehemaligen Wohnhaus in der Lottumstraße 22 in Prenzlauer Berg eingeweiht. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt des Kulturamtes Pankow mit Bet Debora e.V.
Die 1998 ins Leben gerufene Initiative engagierter jüdischer Frauen setzt sich mit dem Leben und Wirken jüdischer Frauen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinander. Die Aktion ist gleichzeitig Auftak der dritten Tagung europäischer Rabbinerinnen, Gemeindepolitikerinnen, jüdischer Aktivistinnen und Gelehrter. Es sprechen: Almuth Nehring-Venus (PDS), Bezirksstadträtin für Kultur und Wirtschaft und Vorsitzende der Gedenktafelkommission, Dr. Hermann Simon, Direktor der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum, Edna Sovin, Enkeltochter der Falkenbergs, Lara Dämmig und Elisa Klapheck, Bet Debora e.V. Anne Lisa Nathan sorgt für die musikalische Umrahmung.

»Ein kämperisches Gepann: Bertha und Hermann Falkenbergs Beitrag zur Erneuerung jüdischen Lebens in Berlin« ist der Titel einer Begleitveranstaltung am Mittwoch, dem 21. Mai um 19 Uhr in der Galerie der Volkshochschule, Prenzlauer Allee 227/228.