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Danziger Straße 67 Ein Parkhaus im Milieuschutzgebiet?

Kleine Anfrage: KA-0798/VIII

BV Fred Bordfeld, Linksfraktion

Das Bezirksamt wird um folgende Auskunft gebeten:

  1. Welche Modernisierungs- und Bauarbeiten sind durch den Eigentümer des Grundstückes in der Danziger Straße 67 beantragt worden und welche durch das Bezirksamt genehmigt worden?
  2. Hat der Eigentümer im Rahmen der Antragsverfahren Angaben zu seinen geplanten Nutzungen gemacht, wenn ja worin bestehen diese?
  3. Werden im Rahmen des Projektes Stellplatzanlagen errichtet, wenn ja in welchem Umfang und wo befinden sie ich auf dem Grundstück?
  4. Sind im Rahmen dieses Projektes Grundrissveränderungen oder Veränderungen am Gebäudebestand beantragt, bzw. genehmigt worden? Wenn ja mit welcher Begründung?
  5. Ist durch die geplanten Arbeiten mit Auswirkungen auf die benachbarten Grundstücke zu rechnen? Und sollte dem so sein, welche Vorkehrungen werden getroffen?

Antwort des Bezirksamts

Abt. Stadtentwicklung und Bürgerdienste

Zu 1.:

Mit Baugenehmigung vom 19.07.2019 wurde der Neubau eines Vorderhauses mit Tiefgarage (24 Pkw-Stellplätze), der Dachgeschossneubau, die Modernisierung und der Anbau von Balkonen sowie eines Aufzuges in den Gebäudeteilen, Seitenflügel und Quergebäude sowie die Aufstockung und Änderung der Remise genehmigt.

Die Baugenehmigung wurde aufgrund der erhaltungsrechtlich positiven Stellungnahme zu folgenden Maßnahmen für das Bestandsgebäude erteilt:

  • Modernisierung der Bestandswohnungen im Seitenflügel und Hinterhaus sowie leichte Grundrissänderungen auf Grund des erstmaligen Badeinbaus in den folgenden Wohneinheiten:

Seitenflügel:

  • alle 4 bestehenden Wohneinheiten (je eine Wohnung pro Geschoss)

Hinterhaus:

  • 1. OG: eine von 3 bestehenden Wohneinheiten (1. OG rechts)
  • 2. OG: alle 4 von 4 bestehenden Wohneinheiten
  • 3. OG: alle 3 von 3 bestehenden Wohneinheiten
  • 4. OG: alle 4 von 4 bestehenden Wohneinheiten
  • Abbruch der nicht mehr benötigten Bestandstreppen im Seitenflügel und Errichtung zweier Maisonette-Wohnungen (1. – 4. OG) an dieser Stelle
  • Anbau von Balkonen und einem Aufzug am Hinterhaus
  • Austausch der Fenster in den Bestandswohnungen
  • Aufstockung und Ausbau der Remise und
  • Nutzungsänderung von Gewerbe in Wohnen
  • Wärmedämmung des Bestandsgebäudes.

Zu 2.:

Im Neubau (Vorderhaus) hat der Eigentümer im Antragsverfahren folgende Angaben zu seinen geplanten Nutzungen gemacht (so auch genehmigt):

Erdgeschoss ein Gewerbe (Büro)
1.OG 4 gewerbliche Apartments, eine Wohnung
2.OG 4 gewerbliche Apartments, eine Wohnung
3.OG 4 gewerbliche Apartments, eine Wohnung
4.OG 3 gewerbliche Apartments, eine Wohnung
5.OG 2 gewerbliche Apartments, eine Wohnung
DG eine Wohnung

 

Für die bestehenden Gebäudeteile hat der Eigentümer im Antragsverfahren folgende Angaben zu seinen geplanten Nutzungen gemacht (so auch genehmigt):

Seitenflügel und Hinterhaus:

EG: Gewerbe (Bestand)

1. bis 4. OG: Wohnungen (Bestand) DGApartments (Neubau)

Remisen (zz. leerstehend):

EG: Gewerbe

1. bis 2. OG: Apartments

1. OG: Wohnung (Umnutzung aus Gewerbe/Werkstatt).

Zu 3.:

Auf dem gesamten Grundstück wird eine Tiefgarage errichtet, es entstehen 24 Kfz-Stellplätze.

Zu 4.:

Neben Modernisierungsarbeiten in den Bestandswohnungen im Seitenflügel und Hinterhaus wurden leichte Grundrissänderungen auf Grund des erstmaligen Badeinbaus in den folgenden Wohneinheiten beantragt und genehmigt:

Seitenflügel:

  • alle 4 bestehenden Wohneinheiten (je eine Wohnung pro Geschoss)

Hinterhaus:

  • 1. OG: eine von 3 bestehenden Wohneinheiten (1. OG rechts)
  • 2. OG: alle 4 von 4 bestehenden Wohneinheiten
  • 3. OG: alle 3 von 3 bestehenden Wohneinheiten
  • 4. OG: alle 4 von 4 bestehenden Wohneinheiten.

Weiterhin wurden folgende Maßnahmen geplant und genehmigt:

  • Abbruch der nicht mehr benötigten Bestandstreppen im Seitenflügel und Errichtung zweier Maisonette-Wohnungen (1. – 4. OG) an dieser Stelle
  • Anbau von Balkonen und einem Aufzug am Hinterhaus
  • Austausch der Fenster in den Bestandswohnungen
  • Aufstockung und Ausbau der Remise und
  • Nutzungsänderung von Gewerbe in Wohnen
  • Wärmedämmung des Bestandsgebäudes

Zu 5.:

Auswirkungen auf benachbarte Grundstücke durch die geplanten Arbeiten sind nicht bekannt.

Vollrad Kuhn
Bezirksstadtrat