Mieten und Wohnen
Steigende Mieten und die anhaltende Krise am Wohnungsmarkt gehören zu den drängendsten Problemen Berlins. So auch in Pankow, Berlins einwohnerstärkstem und stetig wachsendem Bezirk. Die Linksfraktion sieht es als ihr oberstes Ziel an, zu verhindern, dass Mieter*innen wegen steigender Mieten aus ihrem Lebensumfeld verdrängt werden und dass genügend bezahlbarer Wohnraum für die Menschen zur Verfügung steht. Wir wollen Beratungs- und Hilfsangebote ausbauen und gegen Mietwucher vorgehen.
Hier finden Sie alle unsere Anträge und Anfragen, sowie alle Meldungen mit Bezug Stadtentwicklung, Mieten- und Wohnungspolitik.
Sozialbericht für den Bezirk
Ds. IV-98/01
Antrag
der Fraktion der PDS
Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt wird beauftragt, einen Sozialbericht für den Bezirk Pankow zu erstellen und ihn bis Juni 2002 der BVV vorzulegen.
Neben der Darstellung demografischer Daten und der Gliederung nach Sozialräumen sollte der Bericht insbesondere zusammenfassende Schlußfolgerungen für sozialplanerische Schwerpunkte aufzeigen und Maßnahmen für Verwaltungshandeln anregen.
Bestandteil des Berichtes sollten u.a. Aussagen zu folgenden Schwerpunkten sein:
- Sozialstruktur in den einzelnen Sozialräumen und regionale Schwerpunkte
- Bedarfe, Überangebote und Defizite in verschiedenen Bereichen sozialer Infrastruktur (Ressortübergreifend)
- Wohnen und Arbeiten als Indikatoren der sozialen Lage
Begründung:
Alle drei ehemaligen Stadtbezirke verfügen über Erfahrungen in der Arbeit mit einer Sozialberichterstattung. Die von den drei Bezirksämtern erarbeiteteten Sozialberichte waren ein erster Schritt auf dem Wege zur Sozialplanung. Gliederung, inhaltliche Schwerpunkte, Exaktheit von Daten und ihre Darstellung waren sehr unterschiedlich. Insbesondere der Vergleich von Daten der drei vorliegenden Berichte ist kaum möglich, weil die Bezugsgrößen und statistischen Zeiträume jeweils andere waren.
Ein aktueller für den Bezirk zu erarbeitender Sozialbericht ist erforderlich. Er sollte die Grundlage für eine Sozialplanung des Bezirkes werden.
