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            <title>Linksfraktion in der BVV Pankow von Berlin: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Linksfraktion in der BVV Pankow von Berlin</copyright>
            
            <pubDate>Sun, 04 Oct 2026 01:57:59 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Mon, 26 May 2025 15:00:19 +0200</pubDate>
                <title>Ashkelon hat einen Platz in Pankow</title>
                <link>https://www.linksfraktion-pankow.de/drucksachen/anfragen/detail/news/ashkelon-hat-einen-platz-in-pankow/</link>
                <author>BV Oskar Lederer</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Mai war es endlich soweit: Die neugestaltete Grünanlage zwischen Danziger Straße und Ella-Key-Straße heißt nun offiziell Ashkelon-Platz und verschafft der mehr als 30-jährigen Partnerschaft mit der südisraelischen Stadt mehr Sichtbarkeit.</p>
<p>Die Linksfraktion unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit des Freundeskreises Pankow-Ashkelon, der die Beziehungen zu Pankows Partnerstadt pflegt und diese im Alltag erlebbar und auch im Straßenbild sichtbar machen möchte. Nach dem mörderischen Angriff der Hamas auf den Süden Israels im Oktober 2023, bei dem auch Ashkelon mit über 1000 Raketen bombardiert wurde, beantragten wir deshalb gemeinsam mit den demokratischen Fraktionen die Benennung eines Ashkelon-Platzes. Der einstimmige Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung im November 2023 ist ein klares Zeichen der uneingeschränkten Solidarität mit Ashkelon und gegen den steigenden Antisemitismus.</p>
<p>Auch wenn wir uns eine schnellere Umsetzung durch das Bezirksamt gewünscht hätten, freuen wir uns, dass der Ashkelon-Platz in der Nähe der Bezirksverordnetenversammlung mit Gästen aus der Partnerstadt und vielen Besucher*innen am 12. Mai 2025 feierlich eröffnet werden konnte. Wir danken allen Unterstützer*innen, die das möglich gemacht haben.</p>
<p>Die anwesenden Vertreter*innen des Bezirksamts und von Ashkelons Stadtverwaltung und Bevölkerung hoben die besondere Bedeutung der Partnerschaft beider Städte und des Austauschs zwischen den Menschen hervor. Nach der symbolischen Enthüllung des Straßenschilds stellten die Gedenktafelkommission des Bezirks und der Freundeskreis Pankow-Ashkelon erste Ideen für eine ergänzende Info-Tafel auf dem Platz vor, die über die Partnerstadt und wichtige Stationen der Partnerschaft informieren soll.</p>
<p>Pankow ist und bleibt an Ashkelons Seite, denn uns verbindet viel. Deshalb wünschen wir der Städtepartnerschaft, dass sie noch bekannter wird und viele Pankower*innen zum Austausch, persönlichen Begegnungen und solidarischer Verständigung einlädt.</p>]]></content:encoded>
                <category>Grünflächen</category><category>International</category><category>Stadtentwicklung</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-104777</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Mar 2025 14:23:12 +0100</pubDate>
                <title>Regen in Ashkelon</title>
                <link>https://www.linksfraktion-pankow.de/drucksachen/anfragen/detail/news/regen-in-ashkelon/</link>
                <author>BV Fred Bordfeld und BV Oskar Lederer</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach mehreren kriegsbedingten Verschiebungen konnten wir vom 3. bis 5. Februar 2025 mit einer Delegation unsere Partnerstadt Ashkelon an der Mittelmeerküste nördlich des Gazastreifens besuchen. Unsere zehnköpfige Gruppe bestand aus der Bezirksbürgermeisterin, dem BVV-Vorsteher und Vertreter*innen der Fraktionen.</p>
<p>Vor Ort erhielten wir Einblicke in die Sicherheitslage der Stadt. Im unterirdischen Lageraum der Stadtverwaltung erfuhren wir, dass Raketen aus Gaza bereits nach 30 Sekunden die Stadt erreichen. Beim Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 wurden zeitgleich etwa 1200 Geschosse auf Ashkelon abgefeuert, wovon „nur“ 250 im Stadtgebiet niedergingen. Die Erfahrungen dieses Tages prägten den Besuch. Die Delegation besichtigte den Kibbuz Kfar Aza, nur 30 Kilometer von Ashkelon entfernt, wo mehr als 100 Menschen ermordet und zahlreiche als Geiseln verschleppt wurden. Eine Angehörige führte uns durch die zerstörten Häuser und berichtete eindrücklich von den Leben, die hier traurigerweise ein Ende gefunden haben. Auch die Erzählungen rund um den Angriff auf das Nova Festivalgelände konnten wir bei einem Besuch gut nachvollziehen, die Gedenkstelen für die vielen jungen Menschen dort ließen die große Trauer der Angehörigen erahnen.</p>
<p>Trotz der Bedrohungslage entwickelt sich Ashkelon dynamisch. Die wachsende Stadt mit 150.000 Einwohnenden bietet gute Infrastruktur: Kitas, Schulen, Radwege, Parks, Sportplätze und zwölf Nachbarschaftszentren machen das Leben attraktiv. Ähnlich wie Pankow erschließt Ashkelon viele neue Wohngebiete und es war spannend zu hören, wie man dort mit den Herausforderungen umgeht und soziale und öffentliche Infrastruktur mitentwickelt. Wir wurden sehr gastfreundlich von den Kolleg*innen in Ashkelon betreut und durften auch kulinarisch einiges probieren, wenn wir abends beim Essen gemeinsam die Geschehnisse des Tages und die Weltlage reflektierten. Zum Abschied durften wir, nach einer dreimonatigen Trockenzeit auch noch den einen oder anderen Regenschauer aushalten. Solange es nur Wasser ist, erträgt Ashkelon dies aber sehr routiniert.</p>]]></content:encoded>
                <category>International</category>
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                <pubDate>Tue, 14 Jan 2025 14:49:43 +0100</pubDate>
                <title>Erster QueerPreis Pankow verliehen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-pankow.de/drucksachen/anfragen/detail/news/erster-queerpreis-pankow-verliehen/</link>
                <author>BV Oskar Lederer</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Schirmherrschaft der neuen Queerbeauftragten Jenny Bluhm wurde im Dezember feierlich zum ersten Mal der „QueerPreis Pankow“ im Rathaus Pankow verliehen.</p>
<p>Mehr als 100 Gäste waren gekommen, um die Auszeichnung von Menschen, Projekten und Institutionen, die sich für die LSBTIQ+ Community in Pankow einsetzen, zu feiern. Zu den Klängen der norwegischen DJ Ina Vietha konnte sich das Publikum auf die Verleihung des jeweils mit 1.000 Euro dotierten QueerPreises in drei Kategorien im Emma-Ihrer-Saal einstimmen.</p>
<p>Nach der Eröffnung durch die Bezirksbürgermeisterin und die Organisatorin von PINKDOT führte die Moderatorin Lilly Mortis charmant und wortwitzig durch den Abend und stellte alle Nominierten vor.</p>
<p>Unter den Nominierten waren sowohl langjährig engagierte Institutionen wie der traditionsreiche Sonntags-Club oder das queere Jugendzentrum JUP, als auch neuere Projekte wie der queere Verlag MOOM oder die Solidaritäts-Partyreihe „Queers Against Borders“ für trans* und queere Geflüchtete und Migrant*innen.</p>
<p>Die große Bandbreite der Nominierten von Drag-King-Kollektiv über Bellydance bis zu queerer Comedy zeigte, wie vielfältig die queere Szene im bevölkerungsreichsten Bezirk ist und wie wichtig die Würdigung der meist ehrenamtlich engagierten Menschen und Projekte und das Empowerment queerer Menschen in Pankow ist.</p>
<p>Neben den ausgezeichneten Preisträger*innen Sonntags-Club (Institution), The Darvish (Einzelperson) und QueerHome* (Projekt) begeisterte auch das kulturelle Begleitprogramm der Musiker*innen LIN, FarAvaz und Sookee das Publikum. Der gelungene Abend macht Mut und bewies eindrucksvoll, dass queere Sichtbarkeit, gemeinsamer Zusammenhalt und Freude am Miteinander auch für die gesamte Gesellschaft wertvoll sind.</p>
<p>Die Linksfraktion hat sich von Anfang an für die Einrichtung der Stelle der Queerbeauftragten und den Ausbau der Sichtbarkeit und Angebote für queere Menschen in Pankow eingesetzt und gratuliert allen Nominierten und Preisträger*innen ganz herzlich. Ihr könnt stolz auf euch sein und wir sind an eurer Seite, denn gemeinsam sind wir stark!</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Mon, 08 Jul 2024 14:39:21 +0200</pubDate>
                <title>Ein Platz der Verbundenheit</title>
                <link>https://www.linksfraktion-pankow.de/drucksachen/anfragen/detail/news/ein-platz-der-verbundenheit/</link>
                <author>BV Oskar Lederer</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli jährt sich die Partnerschaft von Pankow mit der israelischen Stadt Ashkelon zum 30. Mal. Auf Initiative der Linksfraktion und des Freundeskreis Pankow-Ashkelon e.V. beschloss die BVV im November 2023 in seltener Einigkeit die Benennung der Grünanlage in der Danziger Straße Ecke Diesterwegstraße in Ashkelon-Platz. Unter dem Eindruck der terroristischen Angriffe von Hamas und Hisbollah auf Ashkelon und viele andere Städte und den menschenverachtenden Massakern an der israelischen Zivilbevölkerung am 7. Oktober 2023 war es allen demokratischen Fraktionen der BVV wichtig, ein deutliches Zeichen der uneingeschränkten Solidarität und tiefen Verbundenheit mit der Partnerstadt nahe dem Gazastreifen zu setzen.</p>
<p>Der BVV-Beschluss beauftragte das Bezirksamt, diesen einstimmigen Willen des Parlaments und der Zivilgesellschaft zeitnah umzusetzen und möglichst bis zum 30-jährigen Jubiläum am 7. Juli zu verwirklichen. Bis Juni war aber leider nicht viel passiert. Nach sechs Monaten wurde im 1. Zwischenbericht an die BVV lediglich informiert, dass derzeit alle Berliner Bezirke um die erforderliche Stellungnahme über gleiche Benennungsabsichten gebeten werden. In einer Großen Anfrage ans Bezirksamt wollten wir es deshalb genau wissen.</p>
<p>Warum wurde statt beherzten Anpackens wieder nur zähes Verwaltungspingpong gespielt? Die Antwort des Bezirksamts war dann doch überraschend: Eine erste Abfrage habe gezeigt, dass es in Reinickendorf einen Askaloner Weg gebe und deshalb die Benennung eines Ashkelon-Platzes nicht möglich sei. Nun würden alternative Namen geprüft. Eine Antwort auf die Frage, wieso ein nur entfernt ähnlich klingender Weg mit einem Platz in Pankow verwechselt werden kann, während es z. B. acht Bahnhofsstraßen in Berlin gibt, blieb das Bezirksamt schuldig. Unbeantwortet blieb auch, warum das Bezirksamt in dieser politisch bedeutsamen Benennung kein Ermessen ausgeübt hatte, obwohl es nicht mal Anwohner*innen gibt.</p>
<p>Doch ohne Wirkung blieb unsere Anfrage offenbar nicht. Nur zwei Wochen später kam der Durchbruch: Das Bezirksamt erklärte, im Nachgang zur BVV-Sitzung sei erneut beraten und angesichts fehlender Bedenken der anderen Bezirke entschieden worden, der Benennung in Ashkelon-Platz zuzustimmen und dem erklärten Willen der BVV zu entsprechen. Damit wird dieses wichtige Zeichen der Verbundenheit und Unterstützung für die Menschen in Ashkelon hoffentlich noch rechtzeitig zum 30. Jubiläum umgesetzt. Pankow setzt damit auch ein deutliches Signal gegen den wachsenden Antisemitismus.</p>]]></content:encoded>
                
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