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Betonideologie setzt sich am Jahn-Sportpark durch

SPD setzt strittige Entscheidung für einen Stadionneubau durch

Bei der 34. Tagung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow am 2. September 2020 wurde ein SPD-Antrag beschlossen, der sich mit den Plänen für einen Inklusionssportpark auf dem Gelände des heutigen Jahn-Sportparks beschäftigt. Zentral ist darin die Aussage für den Abriss des Stadions an der Cantianstraße. Die Linksfraktion Pankow wollte den Antrag in den zuständigen Ausschüssen beraten. Dies scheiterte an einer Mehrheit aus SPD, CDU, AfD und FDP. Dazu erklärt Fred Bordfeld, Sprecher für Stadtentwicklung der Linksfraktion Pankow:

Wir wollen einen Inklusionssportpark, der zum Prenzlauer Berg passt. Wir sind seit langem bemüht, mit möglichst allen Beteiligten eine gemeinsame Position des Bezirks zu erarbeiten. Wir wollen einen Sportpark, der für alle Sporttreibende und Zuschauer*innen inklusiv ist, der Schulsport und Sportvereine ebenso berücksichtigt wie die Bedarfe der vereinsungebundenen Sportler*innen. Wir wollen, dass die Planungen für den Inklusionssportpark eine für die Umgebung verträgliche verkehrliche Erschließung nachweisen. Dazu gehört auch, sich nicht auf einen Stadionneubau zu versteifen, sondern auch eine Sanierung zu prüfen. Die offene Debatte dazu hat die SPD nun verhindert. Das ist nicht unser Verständnis des guten Regierens. Mit einer genaueren Betrachtung der sozialen, ökologischen und verkehrlichen Verträglichkeit hätte man eine gemeinsame Haltung finden können – das war aber offenbar nicht das Anliegen der SPD.