Mieten und Wohnen

Steigende Mieten und die anhaltende Krise am Wohnungsmarkt gehören zu den drängendsten Problemen Berlins. So auch in Pankow, Berlins einwohnerstärkstem und stetig wachsendem Bezirk. Hier finden Sie alle unsere Anträge und Anfragen, sowie alle Meldungen mit Bezug Stadtentwicklung, Mieten- und Wohnungspolitik.

Ausbau des Schillingweges

Drs. IX-0963

Die BVV beschließt den Ausbau bzw. die grundhafte Erneuerung des Schillingweges zwischen der Blankenfelder Chaussee (B96a) und der Straße nach Arkenberge.

Der Straßenzug Blankenfelder/Buchholzer Straße zwischen der Aubertstr. In Franz. Buchholz und der Berliner Str. in der Ortslage Blankenfelde wird instandgesetzt und mit Straßennebenräumen (Fußwege und Radstreifen) versehen.

Das Bezirksamt wird aufgefordert, bei der SenMVKU und der SenBW darauf hinzuwirken, dass diese Maßnahmen im Zuge der Entwicklung des Neuen Stadtquartiers Elisabethaue geplant und umsetzt werden.

 

BV Wolfram Kempe, BV Maria Bigos, BV Maximilian Schirmer

Begründung:

Stadtplanerisch markiert der Schillingweg zwischen dem Ortsteil Rosenthal und dem Berliner Außenring die nördliche Grenze des Geschoßwohnungsbaus, die sich gedanklich-logisch bis zum Märkischen Viertel in Westen verlängern lässt. Er erschließt nicht nur die Nordseite der Neuen Stadtquartiere (NSQ) „Elisabethaue“ und „Alte Schäferei“ sondern auch die Siedlungen Elisabeth- und Marthasaue, und bietet sich für die Aufnahme des ÖPNV (Bus) geradezu an. Derzeit ist der Schillingweg abschnittsweise ein Feldweg bzw. eine nicht regulär hergestellte Erschließungsstraße. Anlässlich der Entwicklung des NSQ „Elisabethaue“ sollte die Chance zum Ausbau zu einer Erschließungsstraße von 10 bis 15 Meter Breite, die sowohl Busverkehre aufnehmen als auch Durchgangsverkehre durch bauliche oder verkehrslenkende Maßnahmen verhindert, sollte nicht verpasst werden.

Mit dem Straßenzug Blankenfelder/Buchholzer Straße hat sich die BVV in der Vergangenheit schon öfter beschäftigt. Insbesondere die fehlenden Straßennebenräume waren Gegenstand mehrere Anträge, die von der zuständigen Senatsverwaltung allesamt abgelehnt wurden. Der Straßenzug wird die Elisabethaue zukünftig nach Nordosten begrenzen und nimmt schon heute Busverkehr auf, was seine Instandsetzung umso dringlicher macht.