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vdM

Jugendpsychiatrischer Dienst

10. Tagung der BVV

Ds. V-273/02

Antrag
der Fraktion der PDS


Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht, die Leistungsfähigkeit des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes im Gesundheitsamt dem wachsendem Bedarf anzupassen. Dazu sind Vorschläge und Maßnahmen zu erarbeiten, die die Leistungsfähigkeit dieses Dienstes erhöhen.

Die BVV ist bis zum 30. April 2003 über die erreichten Ergebnisse zu informieren.

Begründung:

Der Bericht des Bezirksamtes zur gesundheitlichen und sozialen Lage vom Juli 2002 nennt für den Bezirk Pankow 2.520 Kinder und Jugendliche – das sind 5% aller 0-18jährigen – als »geschätzte Mindestzahl«, die psychiatrisch zu behandeln sind. Nach neusten Erhebungen der zuständigen Senatsverwaltung zur psychosozialen Situation von Kindern und Jugendlichen im Land Berlin liegen die tatsächlichen Zahlen zwei bis drei mal so hoch.

Der Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst im Gesundheitsamt hat im Jahr 2002 insgesamt 1.173 Vorstellungen (Neuvorstellungen und Wiedervorstellungen) von Klienten registriert. Im Jahre 2001 waren es 1.000. Dieser Rückgang sei Ergebnis des bereits erfolgten Personalabbaus sowie die Fusion und Zentralisation in diesem Fachdienst (Siehe Seite 25 des eingangs genannten Berichtes).

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