Sicher in Bewegung
Unser Ziel ist ein Mobilitäts- und Verkehrssystem, das sicher, barrierefrei und zuverlässig auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet ist – damit weniger Unfälle passieren und niemand mehr im Straßenverkehr sein Leben lassen muss. Statt Stau und Abgasen treiben wir den umweltfreundlichen Verbund aus Fuß-, Rad- und öffentlichem Nahverkehr sowie die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs voran: durch ein besseres Angebot bei Bus und Bahn, durch Initiativen für sichere Schulwege und gut ausgebaute Rad- und ußwege.
Wir unterstützen Projekte für Kiezblocks und Spielstraßen, um Wohnquartiere vom Durchgangsverkehr zu entlasten und damit durch sicherere Straßen und weniger Lärm unsere Nachbarschaften lebenswerter zu machen. Dabei haben wir stets im Blick, dass Mobilität leistbar und für alle zugänglich sein muss – unabhängig von Wohnort, Einkommen oder körperlicher Verfassung.
Initiativen:
Für Pankows wachsenden Nordosten haben wir gemeinsam mit unserer Fraktion im Abgeordnetenhaus ein schnell umsetzbares Verkehrskonzept entwickelt: Wir wollen den Ausbau des Straßenbahnnetzes, die Verlängerung der S 75 von Wartenberg, die Verlängerung der U2 um eine Station und einen behutsamen Straßenneubau statt eines teuren und jahrzehntelangen U-Bahn-Bauprojekts. So können die neuen Stadtquartiere im Norden rasch, klimafreundlich und bedarfsgerecht erschlossen werden.
Die auf unsere Initiative hin wieder eingesetzte AG ÖPNV bringt endlich wieder Bezirksamt, BVG und BVV an einen Tisch. Hier beraten wir transparent über anstehende Bauvorhaben und setzen uns für eine sozial-ökologische Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs ein (Drucksache IX-0276).
Auf unseren Antrag hin hat das Bezirksamt sich mit der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt auf die Installation von Fahrradreparatursäulen in der Ossietzkystraße und auf dem Platz an der Schwedter Straße/Bernauer Straße geeinigt. Beide Orte sind wichtige Verkehrsknotenpunkte des Berliner Radverkehrs (Drucksache IX-0062).
Im Zuge der Gleissanierung in der Langhansstraße wurde die Wartehalle an der Straßenbahnhaltgestelle Friesickestraße abgebaut. Wir konnten erreichen, dass hier ein neues Wartehäuschen von der BVG aufgestellt wurde, sodass Fahrgäste nicht im Regen warten müssen (Drucksache IX-0645).
Wir haben angestoßen, dass im Zuge der Planungen für die Elisabethaue ein leistungsfähiger Nahverkehrsknoten mit Straßenbahn-Endhaltestellen, Bus-Wendeschleife, Fahrradabstellanlagen und Sharing-Angeboten entsteht. Damit sorgen wir für eine vernetzte und nachhaltige Mobilitätsinfrastruktur im wachsenden Norden Pankows (Drucksache IX-0962).
Wir haben durchgesetzt, dass bei der Entwicklung des Gewerbegebiets Alte Schäferei eine mögliche Verlängerung der Straßenbahnlinie 50 von Anfang an mitgedacht wird, Flächen für eine eigene Trasse freigehalten und die Interessen des Umweltverbunds in die weiteren Planungen integriert werden (Drucksache IX-0924).
Auf unsere Initiative wurde die Einrichtung einer Straßenbahnwechselstelle an der Masurenstraße von der Senatsverwaltung geprüft und als sinnvolle Ergänzung für das Pankower Straßenbahnnetz erkannt. Damit haben wir erreicht, dass das Anliegen weiterverfolgt wird und langfristig mehr Flexibilität und Ausfallsicherheit für Fahrgäste geschaffen werden kann (Drucksache IX-0884).
Wir setzen uns konsequent für den Ausbau sicherer und durchgängiger Radinfrastruktur in Pankow ein. Auf unsere Initiative hin wurden mehrere Straßen für die Projekteinheit Radwege vorgeschlagen und eine Prioritätenliste für Fahrradstraßen angestoßen. Zudem haben wir durchgesetzt, dass der geplante Ausbau der Radwege auf der Schönhauser Allee nicht dem dogmatischen Radwege-Stopp des CDU-Verkehrssenats zum Opfer gefallen ist (Drucksachen IX-0217, IX-0273, IX-0689).
