Eine gute Zukunft ermöglichen
Wir wollen, dass alle Kinder und Jugendlichen gute Chancen haben – unabhängig von Geldbeutel, Herkunft oder Geschlecht. Schulen müssen deshalb gut ausgestattet und demokratisch mitgestaltbar, öffentliche Sportanlagen frei zugänglich sein.
Wir wollen Lern‐ und Bewegungsorte, die allen Kindern faire Chancen eröffnen. Dafür setzen wir beim Schulplatzausbau auf Gemeinschaftsschulen, flexible Ganztagsangebote, barrierefreie Schulgebäude mit moderner digitaler Infrastruktur und starke Schulsozialarbeit.
Schule soll zugleich ein offener Treffpunkt im Kiez sein: Räume für Vereine, Kultur und die Nachbarschaft stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sportanlagen wollen wir gebührenfrei und für alle zugänglich halten – denn Bewegung und Bildung sind Grundvoraussetzungen für Teilhabe, Gesundheit und Demokratie.
Initiativen:
Die Weiterentwicklung der Schulaußenfläche der Heinz-Brandt-Schule haben wir vorangetrieben, wobei wir als Teilerfolg die Verlegung der Fahrradständer ins öffentliche Straßenland erreichen konnten (Drucksache IX-0693).
Wir haben erreicht, dass zahlreiche zuvor verschobene Schulbau- und Sanierungsprojekte wieder in die Investitionsplanung des Landes aufgenommen wurden – darunter neue weiterführende Schulen auf der Elisabeth-Aue, an der Falkenberger Straße und in der Grumbkowstraße. So konnten wir der Schulentwicklung in Pankow wieder eine Perspektive geben (Drucksache IX-0557).
Wir haben erreicht, dass die Planungen für den Neubau der Sporthalle an der Tesla-Schule nun konkret voranschreiten. Der Abriss der alten Halle begann Anfang 2025, und auch die Einbindung der Schulgemeinschaft ist vorgesehen (Drucksache IX-0650).
Wir haben eingefordert, dass das Bezirksamt gegen rechte Strukturen im Sport vorgeht. Haus- und Nutzungsordnungen von Sportstätten wurden verschärft, das Personal geschult und der Austausch mit Vereinen und Polizei intensiviert, um rechtsextremen Gruppierungen wie dem III. Weg keinen Raum auf öffentlichen Sportanlagen zu lassen (Drucksache IX-0959).
Wir haben die Idee eines Aktionstags zur Personalgewinnung an Pankower Schulen auf die Agenda gesetzt und einen Austausch mit dem Bezirk Lichtenberg angestoßen, um erfolgreiche Ansätze zu prüfen. Auch wenn die Schulaufsicht letztlich keinen Bedarf für ein solches Format sah, konnten wir bewirken, dass die Personalfrage an Schulen in den Fokus rückte und das Bezirksamt Stellung bezog (Drucksache IX-0106).
Die dringend benötigte Gemeinschaftsschule am Standort des ehemaligen Kinderkrankenhauses Weißensee wurde von uns wiederholt thematisiert. Mittlerweile liegt eine mehrfach aktualisierte Machbarkeitsstudie vor, die Voraussetzungen für eine sofortige Realisierung wurden vom Bezirk geschaffen, es fehlt jedoch aktuell an einer Finanzierungszusage des Senats (Drucksachen IX-0159, VIII-0667).
Die Wiederbelebung der AG Schulwegsicherheit wurde durch uns erneut in den Fokus gerückt. Zwar konnte das Gremium nicht wie ursprünglich vorgesehen neu eingerichtet werden, wir erreichten jedoch, dass Schulwegsicherheit nun als fester Tagesordnungspunkt in der AG Mobilität behandelt wird. Damit ist sichergestellt, dass Probleme an Schulstandorten regelmäßig aufgegriffen und ressortübergreifend abgestimmt werden – auch unter punktueller Beteiligung der Schulgemeinschaften (Drucksache IX-0164).
Mit dem Pilotprojekt „Pankower Tausendfüßler“ haben wir ein Laufbus-Modell auf den Weg gebracht, das Grundschulkindern einen sicheren und selbstständigen Schulweg ermöglichen soll. Wir bewirkten, dass das Bezirksamt die Schulen aktiv informierte und Materialien bereitstellte, die Umsetzung an der Elisabeth-Christinen-Schule unterstützte, sowie Verfahren für die Erfassung und Beseitigung von Gefahrenstellen in Anbindung an die AG Schulwegsicherheit schaffte (Drucksache IX-0165).
Die Idee, Bildung, Betreuung und Freizeit an einem Ort zu bündeln, haben wir mit dem Campusgedanken in die Schulentwicklungsdebatteeingebracht. Das Bezirksamt prüfte daraufhin, an welchen Standorten solche Synergien möglich wären. Im Fokus stand dabei insbesondere die mögliche Fusion der Maria-Leo-Grundschule und der Tesla-Gemeinschaftsschule, für die aktuell ein Prozess unter Beteiligung der Schulleitungen läuft (Drucksache IX-0384).
Nachdem das Bezirksamt im Juni 2025 die Schwimmbusbeförderung für Drittklässler*innen einstellte, haben wir die sofortige Rücknahme der Entscheidung gefordert. Denn ohne die organisierten Busse drohten Unterrichtsausfälle, organisatorische Überforderung der Schulen und Ungleichbehandlung – etwa durch die Verlagerung der Verantwortung auf Eltern ohne rechtliche Absicherung.
