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Angriff auf „Omas gegen Rechts“: BVV Pankow setzt klares Zeichen gegen rechte Gewalt und für demokratisches Engagement

Gemeinsame Pressemitteilung der Linksfraktion, der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der BVV Pankow


Die Bezirksverordnetenversammlung Pankow hat auf ihrer heutigen Sitzung eine gemeinsame Resolution der Linksfraktion und der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen verabschiedet, in der sie den tätlichen Angriff auf eine Aktivistin der „Omas gegen Rechts“ am 2. Juni 2026 in Berlin-Blankenburg auf das Schärfste verurteilt.

Die betroffene Aktivistin, die zugleich Anmelderin eines antifaschistischen Gegenprotests war, wurde am Rande einer Veranstaltung der AfD von einem Sympathisanten der Partei angegriffen und geschlagen. Für die demokratischen Fraktionen in der BVV ist klar: Wer Menschen angreift, die sich friedlich und ehrenamtlich für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt einsetzen, greift die Grundwerte unseres Gemeinwesens an.

„Dieser Angriff war ein gezielter Angriff auf eine Frau, die sich seit Jahren mutig gegen Rechtsextremismus engagiert. Solche Taten dürfen weder verharmlost noch relativiert werden“

erklärten die Vorsitzenden der Linksfraktion Maria Bigos und Maximilian Schirmer

„Der Beifall, den der Angreifer von seinen Mitstreitern im Anschluss erfuhr, zeigt deutlich, in was für einem besorgniserregenden gesellschaftlichen Klima der Vorfall stattgefunden hat. Rechtsextreme Einschüchterungen, Bedrohungen und Angriffe gegen Menschen, die sich antifaschistisch engagieren, haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Diese Entwicklung gefährdet demokratische Teilhabe und das friedliche Zusammenleben im Bezirk.“

„Besonders erschütternd war für uns, dass die Betroffene schwer erkrankt ist und sich in palliativer Chemotherapie befindet“, ergänzen die Vorsitzenden der bündnisgrünen Fraktion, Almuth Tharan und Paul Schlüter.„Dieser Angriff hätte schwerste Folgen haben können.“

Marc Lenkeit, Vorsitzender der SPD-Fraktion, erklärt: „Der brutale Angriff auf eine friedliche Gegendemonstrantin ist nicht nur ein Angriff auf eine einzelne engagierte Person. Es ist ein Angriff auf all jene, die sich für Demokratie, Vielfalt und ein solidarisches Miteinander im Bezirk einsetzen. Wer Menschen einschüchtern oder mit Gewalt zum Schweigen bringen will, greift die Grundlagen unserer demokratischen Gesellschaft an und damit uns alle. Dem stellen wir uns entschieden entgegen. Unsere Solidarität gilt der Betroffenen.“

Die Fraktionen erklären sich ausdrücklich solidarisch mit der betroffenen Aktivistin, den „Omas gegen Rechts“, der VVN-BdA sowie allen Menschen, die sich ehrenamtlich gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit engagieren. Ihr Einsatz verdient Anerkennung, Schutz und die Unterstützung aller demokratischen Kräfte.

Bigos und Schirmer begrüßen ausdrücklich die Zustimmung der BVV:

„Pankow ist und bleibt ein Bezirk der Demokratie, der Vielfalt und des respektvollen Miteinanders. Für Menschenfeindlichkeit, Einschüchterung und rechte Gewalt ist hier kein Platz. Wer sich den Feinden der Demokratie entgegenstellt, steht nicht allein – sondern kann auf unsere Solidarität und demokratisches Zusammenstehen vertrauen.“

Tharan und Schlüter halten fest: „Aktivist*innen wie die Omas gegen Rechts verteidigen das echte Pankow, in seiner Lebendigkeit, Diversität und Weltoffenheit. Wer für Demokratie einsteht, darf nicht zur Zielscheibe von Gewalt werden – dafür haben wir heute in der BVV ein wichtiges Zeichen gesetzt.“ 

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