Schule

Pankow ist ein stetig wachsender Bezirk und Heimat zahlreicher Familien. Bei uns leben – im Berliner Vergleich – die meisten Kinder und Jugendlichen. Der Ausbau der Schulen im Bezirk sowie die Sanierung des Schulbestands sind wichtige Themen der Bezirkspolitik. Bei der Schaffung neuer Schulplätze setzen wir auf die Gründung von Gemeinschaftsschulen mit Ganztagsangeboten. Aktuelle Themen sind vor allem die fehlenden Schulplätze im laufenden Schuljahr.

Hier finden Sie alle unsere Anträge und Anfragen, sowie alle Meldungen mit Bezug zu Schule und Bildung.

Eliashof

17. Tagung der BVV

Ds. V-543/03

Antrag
der Fraktion der PDS


Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird beauftragt,

  1. die Arbeiten am Nutzungskonzept für das kommunale Zentrum »Eliashof« (ehemaliges Schulhaus und ehemalige Kirche) zügig weiterzuführen und abzuschließen;
     
  2. dem Jugendhilfeausschuß und dem Ausschuß Kultur und Bildung der BVV das Nutzungskonzept vorzustellen.
    Zu den Festlegungen des Nutzungskonzeptes sollten gehören:
    • alle bezirklichen Einrichtungen, die in die Verantwortungsbereiche LUV Jugend, Bildung und Kultur fallen und deren Sitz im Eliashof ist, beteiligen sich regelmäßig an den Nutzerrunden und arbeiten mit den anderen Nutzern des Hauses kontinuierlich zusammen.
    • für alle bezirklich geförderten Projekte mit Sitz im Eliashof ist eines der Förderkriterien die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen Nutzern und die regelmäßige Teilnahme an den Nutzerrunden des Hauses. Dieses Förderkriterium gilt für Förderungen spätestens ab 01.01.2004.
  3. die BVV in einer Vorlage zur Kenntnisnahme im Februar 2004 über die Erledigung zu informieren.
Begründung:

Seit geraumer Zeit gibt es Bemühungen im Bezirk, aus dem ehemaligen Standort der Struwwelpeter-Grundschule ein Kinder- und Jugendkulturzentrum entstehen zu lassen. Um diesen Standort effektiv zu nutzen, haben verschiedene Einrichtungen vor Ort im Eliashof ihre Arbeit aufgenommen.

Da dieses Projekt einmalig für den Bezirk und seine kommunale Infrastruktur ist und somit auch ein bestimmter Koordinationsaufwand entsteht, ist es unerläßlich, daß alle vor Ort agierenden Partner und die verankerten Projekte im Interesse des Standortes zusammenarbeiten und sich für die Etablierung und Weiterentwicklung des Eliashofes einsetzen.

Deshalb ist es unerlässlich, darauf zu drängen, daß sowohl derzeitige als auch künftige Nutzer sich aktiv in die Fortentwicklung und gemeinsame Arbeit des Eliashofes einbringen.