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Schule

Pankow ist ein stetig wachsender Bezirk und Heimat zahlreicher Familien. Bei uns leben – im Berliner Vergleich – die meisten Kinder und Jugendlichen. Der Ausbau der Schulen im Bezirk sowie die Sanierung des Schulbestands sind wichtige Themen der Bezirkspolitik. Bei der Schaffung neuer Schulplätze setzen wir auf die Gründung von Gemeinschaftsschulen mit Ganztagsangeboten. Aktuelle Themen sind vor allem die fehlenden Schulplätze im laufenden Schuljahr.

Hier finden Sie alle unsere Anträge und Anfragen, sowie alle Meldungen mit Bezug zu Schule und Bildung.

Pankower Integrationskonzept endlich fertigstellen

26. Tagung der BVV

Ds. VI-0816

Antrag der Linksfraktion


Die BVV möge beschließen:

Das Bezirksamt wird beauftragt, sich um die Hinzuziehung externen Sachverstandes (bspw. über die Kooperation mit einer Hochschule) zur Erstellung des Pankower Integrationskonzeptes zu bemühen.

Begründung:

Am 07.03.2007 ersuchte die Pankower BVV das Bezirksamt, in Kooperation mit dem neu zu gründenden Integrationsbeirat ein auf den Bezirk Pankow zugeschnittenes Integrationskonzept zu erarbeiten.

Der Integrationsbeirat wurde zwischenzeitlich gegründet. Im Dezember 2007 befasste er sich erstmals ausführlich mit dem Thema eines Pankower Integrationskonzeptes. Die Anwesenden einigten sich mehrheitlich auf vier Schwerpunkte im zukünftigen Pankower Integrationskonzept:

  • Bildung (Schule und Kita)
  • Erwerbstätigkeit
  • Partizipation
  • Interkulturelle Öffnung der Verwaltung.

Die Inhalte dieser Schwerpunkte sollten durch zu gründende AGen des Integrationsbeirates erarbeitet werden.

Zum jetzigen Zeitpunkt (Sommer 2009) liegt nun im Rohentwurf der Schwerpunkt Bildung vor. Dies ist dem persönlichen Engagement der Integrationsbeauftragten und einiger weniger weiterer Mitglieder des Beirates zu verdanken. Sie haben enorm viel Zeit und Kraft, u.a. in umfangreiche Datenerhebungen und persönliche Kontakte investiert.

Die Arbeit der anderen AGen verläuft eher schleppend bis gar nicht. Lediglich eine AG Religion hat sich zwischenzeitlich noch gegründet und ein diskussionswürdiges Papier erarbeitet. Dies ist keinesfalls zu kritisieren, denn die Zusammensetzung des Beirates und die Ressourcen der Integrationsbeauftragten waren nicht darauf ausgerichtet und sind auch nicht ausreichend vorhanden, um diese Arbeit fachlich leisten zu können.

Trotz aller Bemühungen ist es deshalb auch nicht absehbar, dass es möglich sein wird, allein mit den bisherigen Ressourcen das Pankower Integrationskonzept in einem annehmbaren Zeitraum erfolgreich zu erarbeiten. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Anzahl der aktiven Mitglieder im Integrationsbeirates zwischenzeitlich etwas dezimiert hat, so dass hier eher mit einem Wegbrechen von Ressourcen, als mit einem Zugewinn zu rechnen ist.

Halten wir weiterhin ein Integrationskonzept für den Bezirk Pankow, insbesondere eines, dessen Grundlagen zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung nicht schon wieder überholt sind, für wichtig und notwendig, so ist es erforderlich und sinnvoll, dass das Bezirksamt Möglichkeiten einer Kooperation und/oder Unterstützung durch externen Sachverstand eruiert und/oder sich aktiv um eine solche bemüht. Dabei ist es sicher hilfreich, z.B. auf die Erfahrungen des Pankower Jugendamtes zurück zu greifen.

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