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auf den Internet-Seiten der Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow! Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, dass Sie finden, was Sie suchen. Sollte das nicht so sein, scheuen Sie sich nicht, uns direkt zu kontaktieren!
Maria Bigos und Maximilian Schirmer
Fraktionsvorsitzende
Aktuelles
Bezirksamt sitzt Entscheidung über Akteneinsicht zu Jugendhilfeleistungen für junge Geflüchtete aus: Klage vor dem Verwaltungsgericht eingereicht
Die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion Pankow, Maria Bigos, hat vor dem Verwaltungsgericht Klage gegen das Bezirksamt Pankow eingereicht. Am 31. Oktober 2025 stellte Bigos einen Antrag auf Akteneinsicht, um Beschwerden von Betroffenenverbänden, Jugendhilfeträgern und Mitarbeitenden des Jugendamts nachzugehen, wonach seit Frühjahr 2025 Hilfen für junge Geflüchtete mit Erreichen der Volljährigkeit systematisch beendet werden – ohne ausreichende individuelle Bedarfsprüfung oder Vorlaufzeit. Die Akteneinsicht ist notwendig, um die Beschwerden zu prüfen und den Sachverhalt aufzuklären.
Die Entscheidung des Bezirksamtes zur Akteneinsicht steht nach wie vor aus – eine Hängepartie, die die Kontrollfunktion der Bezirksverordneten gegenüber dem Bezirksamt und damit ein demokratisches Grundrecht missachtet.
Maria Bigos erklärt dazu:
„Wenn der begründete Verdacht besteht, dass gesetzliche Vorgaben bei Beendigungen von Jugendhilfeleistungen missachtet werden, müssen Bezirksverordnete ihre Kontrollfunktion ausüben und dem nachgehen. Das Kinder- und Jugendhilfegesetz gilt für alle – unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus. Als besonders vulnerable Gruppe droht den jungen Menschen bei vorzeitiger Beendigung von Hilfen die Obdachlosigkeit. Die Akteneinsicht ist genau aus solchen Gründen ein demokratisches Recht von Bezirksverordneten.“
Die Linksfraktion wird die Vorgänge weiterhin eng begleiten und erwartet vom Bezirksamt vollständige Transparenz sowie rechtskonforme, an individuellen Bedarfen orientierte Jugendhilfeentscheidungen.

