Willkommen!
auf den Internet-Seiten der Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow! Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, dass Sie finden, was Sie suchen. Sollte das nicht so sein, scheuen Sie sich nicht, uns direkt zu kontaktieren!
Maria Bigos und Maximilian Schirmer
Fraktionsvorsitzende
Aktuelles
Blankenburger Süden – Dialog über ein neues Stadtquartier
Echte Stadtentwicklung und echte Beteiligung
Am 8. Februar begann mit einer Informationsveranstaltung in der Heinersdorfer Kirche der Dialog über den Bau eines neuen Stadtquartiers im Blankenburger Süden. Dort sollen auf rund 70 Hektar bis zu 6.000 Wohnungen entstehen. Dazu erklärt Fred Bordfeld, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Linksfraktion Pankow:
»Pankow soll in den nächsten Jahrzehnten vielen neuen Mitbürger*innen eine lebenswerte Heimat bieten. Im Blankenburger Süden plant der Senat einen völlig neuen Stadtteil. Die ehemaligen Rieselfelder zwischen Blankenburg und Heinersdorf sind von besonderem Interesse, da die Stadtgesellschaft hier auf landeseigenen Flächen großen Handlungsspielraum besitzt. Hier könnte mit einem hohen Anteil an bezahlbarem Wohnraum ein Stadtteil mit der typischen Berliner Mischung entstehen, der eine große städtebauliche Qualität aufweist.
Die Erfahrung mit Wohnungsbaugroßprojekten in Berlin lehrt aber: Immer wieder gab es Versprechungen von echter Stadtentwicklung – gebaut aber wurden Quartiere mit fehlender städtischer Infrastruktur. Im Stadtteil, der hier geplant wird, müssen auch Schulen und Kitas, soziale und kulturelle Einrichtungen entstehen. Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und zur Erholung sollten so vielfältig sein, wie die Lebensentwürfe der Bewohner*innen, damit nicht nur eine Schlafstadt entsteht, aus der man mit dem Auto »nach Berlin« pendelt. Der Blankenburger Süden soll kein Fremdkörper zwischen gewachsenen Ortsteilen werden. Im Gegenteil: Die Anwohner*innen der Umgebung sollten von der Entwicklung profitieren können.
Der nun beginnende Prozess von Voruntersuchungen, der eine Beteiligung der lokalen Bürger*innen-Initiativen beinhaltet, muss deshalb auf Augenhöhe geschehen. Die heutigen Bewohner*innen der Umgebung sind die wichtigsten Expert*innen.
Dass man schon bei den Voruntersuchungen den Anspruch definiert, die Öffentlichkeit vielseitig einzubinden und intensiv zu informieren, stimmt angesichts der zahlreichen Problemlagen im Untersuchungsgebiet optimistisch. Selbstverständlich müssen zuerst die bestehenden, gravierenden verkehrlichen Probleme gelöst werden. Deshalb begrüßen wir die Entscheidung der Berliner Koalition zum Ausbau des Straßenbahnnetzes.«


