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Maria Bigos und Maximilian Schirmer
Fraktionsvorsitzende
Aktuelles
Kein Platz für Rechtsextreme auf Pankows Sportanlagen – Linksfraktion Pankow bringt Antrag zum Umgang mit rechtsextremen Strukturen auf den Weg
Die Linksfraktion Pankow fordert das Bezirksamt in einem Antrag in der kommenden Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung auf, die Nutzung öffentlicher Sportanlagen durch Vereine, in deren Umfeld rechtsextreme Strukturen festgestellt wurden, umfassend zu prüfen. Auslaufende Nutzungsverträge sollen nicht automatisch verlängert werden. Stattdessen soll geprüft werden, ob die Voraussetzungen für eine weitere Nutzung weiterhin erfüllt sind und ob freiwerdende Sportflächen anderen Sportvereinen und Sportorganisationen zur Verfügung gestellt werden können.
Hintergrund sind neue Hinweise auf ein erneutes Erstarken rechtsextremer Kampfsportstrukturen auf Pankower Sportanlagen. In den vergangenen Monaten wurden erneut bekannte Rechtsextreme, unter anderem aus dem Umfeld der rechtsextremen Kleinpartei „III. Weg“, auf der Sportanlage Rennbahnstraße beobachtet. Auch im Kissingenstadion fanden entsprechende Trainings statt.
Dazu erklärt Dr. Jaana Stiller, sportpolitische Sprecherin der Linksfraktion Pankow:
„Wir werden nicht zulassen, dass öffentliche Sportanlagen weiterhin Orte für die Vernetzung rechtsextremer Strukturen sind. Die bisherigen Maßnahmen haben offenbar keine nachhaltige Wirkung gezeigt. Das Bezirksamt muss deshalb seine bisherige Strategie überprüfen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen. Es darf nicht erst gehandelt werden, wenn aus rechtsextremen Strukturen offene Gewalt entsteht.“
Die Linksfraktion Pankow steht zugleich klar an der Seite der Menschen, die angekündigt haben, vor der BVV-Sitzung am Mittwoch gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische Gesellschaft auf die Straße zu gehen. Pankow darf kein Raum für Hass und Hetze sein – weder auf der Straße noch auf unseren Sportplätzen. Öffentliche Räume müssen Orte der Begegnung und des demokratischen Miteinanders bleiben.
Dr. Jaana Stiller weiter:
„Wer für Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf die Straße geht, verdient unsere volle Unterstützung. Wir wollen, dass Pankow ein Bezirk bleibt, in dem alle Menschen sicher und frei zusammenkommen können. Dafür braucht es eine klare Haltung – und die werden wir auch weiterhin vom Bezirksamt einfordern.“

